Ihr Garten im Dezember – Wo und was kann man verbessern?

Im ersten Wintermonat haben Gärtner mehr freie Zeit, die es ihnen ermöglicht, ohne Eile, ihre Pläne für den nächsten Sommer zu durchdenken, noch mal zu überlegen, wo und was sie im Garten im Dezember verbessern können.

Beim Einzug der Kälte ist es besser, keine Gartenarbeit mehr zu verrichten.

Also es ist empfehlenswert, die Arbeit in Ihrem Garten sei bis Anfang Dezember vollendet. Wenn der Boden gefroren ist, gehen Sie lieber nicht auf den Rasen; Stängel und Wurzeln der Gräser können dabei leicht gebrochen werden und diese Stellen werden im Frühling oft braun. Während der Wintermonate brauchen Sie keinen Schnee von den Gehwegen auf den Rasen zu werfen. Eine dicke Schneedecke stoppt den Luftstrom, was zum Ersticken und Sterben des Grases führt.

Wenn Sie Ihre Sträucher und Bäume im Oktober und November nicht beschnitten haben, können Sie das jetzt tun. Anfang Dezember gibt es manchmal ein paar schöne Tage, kalt, aber immer noch sonnig, da kann man immer noch im Garten arbeiten. Wenn Sie eine solche Gelegenheit finden, zögern Sie nicht, legen Sie los mit dem Rebschnitt!

In den kalten Monaten sitzt man nicht so herum, ohne nichts zu tun. Die Hauptaufgabe der Gärtner im Winter ist, die Sämlinge von Dahlien und Gladiolen bis zum Frühjahr zu speichern. Während Ihr Garten seine Winterruhe genießt, können Sie sich auch ein bisschen entspannen. Beim Relax denken Sie bitte darüber nach, wie Sie im kommenden Frühling Ihren Garten gestalten wollen, damit er noch schöner wird. Einige Ideen darüber finden Sie hier! Scrollen Sie runter und lesen Sie weiter!

Die Nieswurz ist eine schöne Zierpflanze mit großen Blüten, die unter dem Schnee im Frühjahr erscheinen. Sie bringen die ersten Farben in Ihren Garten, wenn Sie diese Pflanze dort züchten! Bekannt ist vorwiegend die Christrose, die so genannte schwarze Nieswurz (Helleborus niger), die am besten auch Sonne und Trockenheit toleriert. Sie entwickelt sich sehr gut in humusreichen, kalkhaltigen Böden. Die stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) demonstriert auch tolle hellgrüne Blütenfarben. Mittlerweilen wurde eine Reihe von Hybriden gezüchtet. Dazu gehört zum Beispiel die Sorte Helleborus „ Queen of the night“, eine Kreuzung der Orientalischen Nieswurz und der Purpur-Nieswurz.

Wenn Sie daran zweifeln, was für Pflanzen Sie auf freien und sonnenbeschienenen Stellen in Ihrem Garten oder im Schatten unter dem Blätterdach der Bäume unterbringen, Sie haben gerade eine sehr einfache Antwort gefunden. Bunte Ziergräser mit feinen Blütenblättern! Zum Beispiel, Chinaschilf (Miscanthus sinensis) und Pampasgras (Cortaderia selloana). Aber seien Sie gewarnt, sie wachsen schnell, so sollten sie nicht zu dicht gesät werden.

Pampasgras ist eine mehrjährige krautige, immergrüne Pflanze. Die Blätter sind graugrün, 1-2 m lang. Am Ende des Sommers erscheinen auf langen Stielen bis zu 2,5 m blass rosa oder weiße Rispen. Das dekorative Pampasgras ist eine ausdauernde Staude, die Ihren Garten einige Jahre schmücken kann, wenn ihm der Standort zusagt. Die fedrigen Blüten entfalten sich im August und können bis in den November hinein ihre volle Pracht behalten.

Das Chinagras Miscanthus wiederum wächst an sonnigen Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit. Es mag kalte Winde und bevorzugt fruchtbare Böden. Es kann an einem Ort viele Jahre lang wachsen und toleriert nicht das Umpflanzen. Es ist sehr schön im Herbst, wenn die Blätter gelb gefärbt sind und auch während seiner Blütezeit von August bis Oktober.

Damit Sie in Ihrem Garten gut geschützt vor den neugierigen Blicken Ihrer Nachbarn sind, können Sie einen lebenden Zaun als Sichtschutz und visuelle Abdeckung machen. An der Grenze Ihres Grundstücks können Sie Sträucher wachsen lassen, die nicht mehr als zwei Meter hoch werden. Solche sind die Spierstaude und die Steinreiche. Im Laufe der Jahre wachsen sie so dicht und bilden eine solide grüne Wand.

Dahlien, Begonien und Gladiolen gehören zu den beliebtesten Gartenblumen, und das nicht ohne Grund. Diese prächtigen Pflanzenarten schmücken mit ihren herrlichen Blüten unsere Gärten den ganzen Sommer lang. Sie könnten eigentlich die idealen Pflanzen für faule Gärtner sein, wenn sie auch winterhart wären. Die ansonsten pflegeleichten Gartenschönheiten sind im Winter sehr empfindlich. Ihr Knollengewächse ist sehr frostempfindlich und Dahlien und Gladiolen Knollen dürfen nicht im Freiland überwintern. Daher sollten sie vor den ersten Nachtfrösten auf 10 bis 15 Zentimeter über der Erde zurückgeschnitten und dann ausgegraben werden.

Halten Sie die Knollen in einem ausreichend trockenen Raum (Feuchtigkeit 60-70%) und bei einer Temperatur von 5-10 Grad. Im Kühlraum gelagert oder im Keller wird das den Gladiolen Knollen gut tun. Es muss im Raum gelegentlich gelüftet werden.

Begonie Knollen, Butterblumen, werden in der gleichen Weise wie diese von Gladiolen gelagert, aber am besten am feuchten Standort, im Torf oder Sägemehl. So werden sie richtig gut überwintern.

Alle Knollen, Zwiebeln, Rhizome sollten sorgfältig zwei Mal im Monat überprüft werden, infizierte Teile müssen abgeschnitten werden.

VonRamona Berger

Quelle : Deavita.com

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